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MIXED COMPANY ››› mixed places hamburg city

08. Juni – 24. Juli 2016


Mit MIXED COMPANY ››› mixed places zeigt die Galerie der Villa der Elbe-Werkstätten GmbH in Zusammenarbeit mit Mehr als zu viel e.V. an fünf verschiedenen Orten im Zentrum Hamburgs Positionen eingeladener und eigener KünstlerInnen, die Vorstellungen von Gemeinschaft hinterfragen, Perspektiven verschieben, Heterotopien abbilden und gesellschaftliche Rollen thematisieren.
Der Projekttitel MIXED COMPANY ››› mixed places ist dabei Ausdruck der Vernetzung unterschiedlicher Orte und Personen.

Stefanie Becker, Thomas Beisgen, Maksim Boksgorn, Adelaida Cue Bär, Rüdiger Frauenhoffer, Sven Freundt, Hanne Götsch, Anna Lena Grau, Konstanze Habermann, Daniel Hopp, Tim Jendrzejewski, Manuela Koch, Jan Köchermann, Rupprecht Matthies, Silke Marohn, Karl-Heinz Maukel, Ruth May, Oliver Ross, Simon Schede, Anja Scheffler-Rehse, Ulrike Schönau, Paul Kai Schröder, Harald Stoffers, Olaf Wegner, Michael Witte, Peter Wulf


Eröffnungen

Mittwoch, 08. Juni 2016 ab 19 Uhr, 09.06. – 16.07.2016
Krameramtsgasse, Krayenkamp 10/11, 20459 Hamburg
 
Samstag, 11. Juni 2016 ab 19 Uhr, 12.06 – 24.07.2016
Affenfaust Galerie, Paul-Roosen-Str. 43, 22767 Hamburg
 
Donnerstag, 23. Juni 2016 ab 19 Uhr, 24.06 – 19.07.2016
Fachbuchhandlung Sautter & Lackmann
Admiralitätstr. 71-72, 20459 Hamburg
 
Freitag, 24. Juni 2016 ab 19 Uhr, 25.06. – 15.07.2016
Gängeviertel, Speckstr. 83-87, 20355 Hamburg
 
Dienstag, 28. Juni 2016 ab 19 Uhr, 29.06. – 10.07.2016
Oberpostdirektion/ KV Jesteburg, Stephansplatz 3, 20354 Hamburg

 
Rundgänge

durch 5 Ausstellungen, jeweils 18 – 20 Uhr
ab Krayenkamp 10/11
, 20459 Hamburg
 
Freitag, 1. Juli 2016
Donnerstag, 7. Juli 2016

 
Finissage
 
Freitag, 15. Juli 2016 ab 19 Uhr,
Gängeviertel, Speckstr. 83-87, 20355 Hamburg


Wie steht es heute mit der Vorstellung von Gemeinschaft? In welcher Gemeinschaft will ich leben? Und andersherum: Welche gemeinschaftlichen Werte reflektiert die Umgebung, in der ich lebe? Für wen öffnet sich öffentlicher Raum, wer darf ihn nutzen und welche Grenzen sind dafür festgelegt? Wie entstehen dabei Heterotopien, also Orte mit eigenen Regeln und wie reflektieren diese Orte gesellschaftliche Verhältnisse?

MIXED COMPANY ››› mixed places thematisiert die Fähigkeit gesellschaftlicher Empathie, sich in eine andere Perspektive zu versetzen, sie einzunehmen und explizit die Fremdheit des anderen anzuerkennen. KünstlerInnen mit und ohne Behinderung wirken in vielseitigen Kunstproduktionen an temporär genutzten Standorten in die Stadt Hamburg hinein. Auf die Benennung persönlicher Hintergründe wird dabei verzichtet, um die künstlerischen Stärken eindeutiger sichtbar werden zu lassen. Da prozesshafte und partizipatorische Stadtentwicklung vermehrt Gegenwarts-/ und Zukunftsthemen beeinflusst, setzt das Projekt auch hinsichtlich der Auswahl der Ausstellungsorte Impulse.

Themen wie das Wirken der Kunst, das Selbstverständnis von Institutionen rund um die Kunst und der Austausch zwischen Kunst und Gesellschaft werden zusätzlich über Plakatierungen, Filme und Bucheditionen thematisiert. MIXED COMPANY ››› mixed places kann als ein Appell an das „optimistische, glücksbereite ... liebende Ich“ verstanden werden und versucht beispielhaft anhand einer Reihe unterschiedlicher künstlerischer Positionen zu erforschen, was Gemeinschaft heute bedeutet, wie sie sich bildet und wo sie sich abgrenzt. Es geht um mehr als nur eine Neubewertung des Begriffs, dessen Nennung heute im ersten Augenblick die Assoziation mit einem Spendenaufruf hervorruft. Es geht vielmehr darum, den Ist-Zustand unserer Gemeinschaft ohne Sentimentalität zu betrachten, um Ideen für die Gestaltung zukünftiger Gemeinschaft zu entwickeln.

Pressetext
MIXED COMPANY ››› mixed places hamburg city

 

 

 

 

 

 

Dank an Prof. Dr. Steinkraus, das Dermatologikum Hamburg
und die Dorothea und Martha Sprenger Stiftung